Mehr als ein Spiel?
Was ein Rummikub-Treff über soziale Beziehungen erzählen kann
Vier Spielbretter stehen auf einem Tisch. In der Mitte liegen noch keine Reihen. Jede Person sortiert ihre Steine, schaut kurz zu den anderen und versucht einzuschätzen, welche Möglichkeiten sich mit der eigenen Ausgangslage eröffnen könnten.
Auch ich nehme zunächst nur Platz und beobachte.
Wer begrüßt wen? Wer kennt sich bereits? Wer setzt sich selbstverständlich an einen bestimmten Platz und wer schaut sich erst einmal vorsichtig um? Schon bevor der erste Stein gelegt wird, beginnt das eigentliche Spiel.
Während meiner ethnographischen Feldforschung Begegnungszentrums des Margarete-Grundmann-Hauses – bestehend aus teilnehmender Beobachtung und leitfadengestützten Interviews – entstand immer stärker der Eindruck, dass Rummikub zwar der Anlass für das Treffen ist, aber nicht das, worum es den Menschen ausschließlich geht. Sowohl meine Beobachtungen als auch die Interviews zeigen, dass die Besucher*innen aus unterschiedlichen Gründen zum Treff kommen. Einige möchten vor allem spielen, andere schätzen die Gespräche oder freuen sich darauf, bekannte Gesichter wiederzusehen. Ein*e Besucher*in erzählte: „Ich freue mich immer, dass ich da nicht alleine bin und dass ich die anderen sehe. Und dass ich die anderen sehe und dass es denen noch gut geht.“ Für viele ist der Mittwochnachmittag zu einem festen Bestandteil ihres Alltags geworden.
Alle sitzen am selben Tisch und spielen nach denselben Regeln – und doch bringt jede Person andere Erwartungen, Erfahrungen und Wünsche mit. Das Spiel wird dadurch zu einem gemeinsamen Rahmen, der Begegnungen ermöglicht, ohne diese vorzuschreiben.
Ich möchte dich deshalb einladen, selbst am Spieltisch Platz zu nehmen. Gemeinsam gehen wir einmal im Uhrzeigersinn um den Tisch. Mit jedem Platzwechsel verändert sich nicht nur die Perspektive auf das Spiel, sondern eröffnet zugleich einen Blick darauf, wie soziale Beziehungen entstehen, wachsen und sich auf den Alltag der Besucher*innen auswirken.
Perspektive 1 – Steine ziehen
Bevor ein Spiel beginnen kann, zieht jede Person ihre Steine. Niemand entscheidet selbst, welche Kombination er oder sie erhält. Manche erkennen sofort mögliche Reihen. Andere scheinen zunächst keine sinnvolle Möglichkeit zu haben und müssen erst beobachten, überlegen und ausprobieren.
Vielleicht beginnt auch ein Besuch im Begegnungszentrum genau so. Wer mittwochnachmittags den Raum betritt, trifft auf Menschen, die an zwei Tischen sitzen. Sie begrüßen sich, erkundigen sich nach der vergangenen Woche oder setzen ein Gespräch fort, das offenbar schon beim letzten Treffen begonnen hat. Andere kommen hinzu, setzen sich an einen Tisch, an dem gerade eine neue Runde beginnt oder noch ein Platz frei ist und steigen in das Spiel ein. Schon bevor der erste Stein gelegt wird, wird deutlich: Obwohl alle dasselbe Spiel spielen, bringen sie unterschiedliche Erfahrungen und soziale Beziehungen mit an den Tisch.
Auch ich wurde bei meinem ersten Besuch unmittelbar in eine Spielrunde aufgenommen. Nachdem ich mich vorgestellt und kurz von meinem Forschungsvorhaben erzählt hatte, stellten sich auch die Besucher*innen mit ihren Vornamen vor, boten mir das Du an und luden mich ein, an einem Tisch Platz zu nehmen. Mir wurden kurz die Regeln erklärt und schon wenige Minuten später spielte ich mit. Die Gespräche liefen dabei ganz selbstverständlich weiter. Meine Anwesenheit schien den gewohnten Ablauf nicht zu verändern – ich wurde von Beginn an in die Runde einbezogen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass ich in ein soziales Gefüge eintrat, das bereits vor meiner Ankunft bestand.
Hinter jedem Platz am Spieltisch steht eine eigene Lebensgeschichte mit eigenen Erfahrungen, Gewohnheiten und sozialen Beziehungen. Für meine Beobachtung ist dabei weniger entscheidend, wie diese Biografien im Einzelnen aussehen, sondern dass die Besucher*innen unterschiedliche Voraussetzungen für die Begegnung am Spieltisch mitbringen. Die Interviews zeigten außerdem, dass viele Besucher*innen auch außerhalb des Begegnungszentrums Freundschaften pflegen, sich regelmäßig mit anderen zum Spielen treffen oder in weiteren Gruppen aktiv sind. Das Begegnungszentrum ersetzt diese Beziehungen nicht, sondern wird Teil eines bereits gelebten Alltags und erweitert ihn um einen weiteren Ort der Begegnung.
Zoom-out
Diese unterschiedlichen Ausganslagen lassen sich mit Pierre Bourdieus Konzepten des sozialen und kulturellen Kapitals beschreiben. Unter sozialem Kapital versteht Bourdieu die Ressourcen, die Menschen durch ihre sozialen Beziehungen und Netzwerke erschließen können. Kulturelles Kapital umfasst unter anderem Erfahrungen, Fähigkeiten und Handlungsmuster, die im Laufe des Lebens erworben werden. Beide Kapitalformen prägen, mit welchen Möglichkeiten Menschen einer neuen sozialen Situation begegnen. Gleichzeitig sind sie keine festen Größen und legen den Verlauf nicht fest. Durch neue Kontakte und Erfahrungen kann soziales Kapital entstehen und sich im Laufe der Zeit erweitern (vgl. Bourdieu 1984).
Wie beim Ziehen der Steine entscheidet die Ausgangslage also nicht darüber, wie sich das Spiel entwickelt. Sie bildet lediglich den Ausganspunkt. Erst im gemeinsamen Spiel zeigt sich, welche Beziehungen entstehen, welche Möglichkeiten sich eröffnen und welche Bedeutung sie für die Beteiligten gewinnen.
Zurück am Spieltisch wird deutlich: Nicht alle beginnen mit denselben Steinen – aber alle beginnen dieselbe Runde.
Perspektive 2 – Den ersten Stein legen
Irgendwann passt der erste Stein.
Ein kleiner Spielzug verändert plötzlich das ganze Brett. Wo eben noch keine Möglichkeit sichtbar war, entsteht eine erste Reihe.
Auch im Begegnungszentrum beginnt Teilhabe oft mit einem kleinen Schritt.
Der erste Gruß.
Die erste Einladung mitzuspielen.
Das erste gemeinsame Lachen über einen missglückten Zug.
Oft kostet genau dieser Moment am meisten Überwindung. Sich an einen fremden Tisch zu setzen, bedeutet nicht nur, ein Spiel zu beginnen. Es bedeutet auch, sich auf unbekannte Menschen einzulassen und darauf zu vertrauen, Teil der Runde werden zu können.
Ein*e Interviewpartner*in erzählt, dass er*sie bereits vor seinem*ihrem Einzug ins Margarete-Grundmann-Haus das Begegnungszentrum besuchte, um Menschen kennenzulernen. Besonders in Erinnerung geblieben sei ihm*ihr ein früherer Besuch eines Angebots. Dort stellte er*sie sich vor und wurde direkt ins Geschehen einbezogen. Rückblickend beschreibt er*sie gerade diese kleinen Gesten der Begrüßung als entscheidend dafür, ob das Ankommen gelingt. Eine andere Person erzählt mir, dass er*sie erst nicht so gut im Treff aufgenommen wurde und die Besucher*innen erst besser kennenlernen musste. Einige meiner Interviewpartner*innen hätten sich gewünscht, dass er*sie als neue*r Besucher*in aktiver begrüßt und den anderen vorgestellt zu werden.
Der erste Schritt ist nicht für alle gleich leicht. Teilhabe beginnt nicht erst mit dem Mitspielen, sondern bereits mit dem Gefühl, willkommen zu sein. Ebenso braucht es Menschen, die auf andere zugehen, einen Platz anbieten oder sie in Gespräche einbeziehen.
Der erste Stein verändert also nicht nur das Spielfeld. Er verändert auch die eigene Position innerhalb der Gruppe.
Perspektive 3 – Reihen verändern
Mit jedem Spielzug verändert sich die Mitte des Tisches.
Reihen werden verlängert. Andere werden umgebaut. Manchmal muss eine bestehende Kombination vollständig auseinander genommen werden, damit daraus neue Möglichkeiten entstehen können. Nicht jeder Spielzug fühlt sich dabei gleich gut an. Manchmal verbaut jemand genau den Zug, den ich selbst machen wollte. Manchmal ärgere ich mich. Dann wieder eröffnet genau dieser Spielzug plötzlich Möglichkeiten, die ich vorher gar nicht gesehen hatte.
Auch das Miteinander am Rummikub-Tisch verändert sich mit jedem Spielenachmittag.
Während gespielt wird, entstehen immer wieder Gespräche. Meist unterhalten sich diejenigen, die gerade nicht am Zug sind, manchmal entwickelt sich aber auch mitten im Spiel ein kurzer Austausch. Vor und nach den Spielrunden wird erzählt, gelacht oder nachgefragt, wie es den anderen seit der vergangenen Woche ergangen ist. Spiel und Gespräch wechseln sich dabei nicht ab – sie greifen ineinander.
Auch die gegenseitige Unterstützung gehört zum Spielen dazu. Besonders wenn jemand nur noch wenige Steine auf dem Brett hat oder bei einem begonnenen Spielzug nicht weiterkommt, überlegen die anderen gelegentlich mit. Gleichzeitig wird konzentriert gespielt. Es wird über gelungene und misslungene Spielzüge gesprochen, manchmal entsteht auch leichte Ungeduld, wenn jemand länger nach einer passenden Kombination sucht. Diese Momente wirken jedoch nicht störend, sondern gehören zum gemeinsamen Spiel dazu.
Ein*e Interviewpartner*in beschreibt die Kontaktaufnahme mit den Worten „Da kommt man wirklich gut mit Leuten in Kontakt. Das geht unkompliziert.“ Und meint weiter „Dieses Vertrautwerden geht beim Spielen auch gut.“ Eine weitere Person erzählt, dass sich mit der Zeit „zunehmend Interesse aneinander“ entwickelt habe. Aus den regelmäßigen Begegnungen habe sich schließlich „ein Kern gebildet“. Einige Interviewpartner*innen berichten außerdem von gemeinsamen Ausflügen, kleinen Ostergeschenken oder anderen Aktivitäten außerhalb des Begegnungszentrums. Gleichzeitig betonen andere, dass sie die Kontakte bewusst auf den Spielenachmittag beschränken.
So entstehen Beziehungen nicht unabhängig voneinander, sondern im gemeinsamen Tun. Aus zunächst unbekannten Mitspieler*innen werden mit der Zeit vertraute Gesichter. Manche Beziehungen entwickeln sich zu engeren Bekanntschaften oder Freundschaften, andere bleiben auf die gemeinsame Spielrunde beschränkt. Die regelmäßige Aktivität schafft einen Rahmen, in dem unterschiedliche Formen sozialer Beziehungen entstehen können, ohne dass sie vorgegeben sind.
Das gemeinsame Spiel macht dabei auch Gefühle sichtbar: Freude über einen gelungenen Zug, Frust über eine verpasste Gelegenheit, Überraschung über unerwartete Möglichkeiten oder Erleichterung, wenn sich doch noch eine passende Reihe findet. Diese Gefühle bleiben selten individuell. Über einen gelungenen Zug wird gemeinsam gelacht, ein missglückter Spielzug kommentiert oder eine unerwartete Wendung gemeinsam bestaunt. Auch dadurch entsteht ein gemeinsames Erleben, das über das eigentliche Spiel hinausweist.
Zoom-out
Anne Dippel beschreibt Spiele als soziale Praktiken, die einen eigenen Handlungsraum eröffnen. Wer spielt, akzeptiert für die Dauer des Spiels gemeinsame Regeln und bestimmte Rollen. Innerhalb dieses Rahmens wird konkurriert, miteinander verhandelt oder auch über Spielzüge gestritten. Gleichzeitig wissen alle Mitspieler*innen, dass diese Regeln an das Spiel gebunden sind. Was am Spieltisch geschieht, bleibt Teil des Spiels und bestimmt nicht die Beziehungen außerhalb dieser Situation (vgl. Dippel 2020).
Auch im Rummikub-Treff lässt sich dies beobachten. Während der Partie wird konzentriert gespielt, über Spielzüge diskutiert oder manchmal auch geärgert. Mit dem Ende einer Runde verändern sich jedoch auch die Rollen. Aus Mitspieler*innen werden wieder Nachbar*innen, Bekannte oder Freund*innen. Gerade diese Trennung eröffnet einen geschützten Rahmen, in dem Begegnungen entstehen können. Auffällig ist zudem, dass meine Interviewpartner*innen kaum über Sieg oder Niederlage sprechen. Stattdessen erzählen sie von Gesprächen, gegenseitiger Unterstützung, gemeinsamen Unternehmungen und dem Wiedersehen mit den anderen Besucher*innen. Das Spiel erscheint damit weniger als Selbstzweck, denn als gemeinsamer Anlass, Zeit miteinander zu verbringen und Beziehungen zu gestalten. Das eigentliche Spiel findet deshalb möglicherweise nicht nur auf dem Tisch statt, sondern auch zwischen den Teilnehmenden.
Perspektive 4 – Den Tisch verlassen
Langsam werden die Bretter leer.
Die letzte Reihe ist gelegt.
Die Steine kommen zurück in die Schachtel.
Doch kaum jemand steht sofort auf.
Es wird noch erzählt, gelacht oder über die nächste Woche gesprochen. Eine Verabschiedung im Flur, ein „Bis Mittwoch!“
Erst jetzt stellt sich die Frage: Was nehmen die Besucher*innen von diesem Nachmittag mit nach Hause?
Für manche ist es einfach ein schönes Spiel gewesen. Für andere sind es Gespräche, bekannte Gesichter oder das Gefühl, Teil einer regelmäßigen Gemeinschaft zu sein. Für ein*e Interviewpartner*in ist der Rummikub-Treff längst zu einem festen Bestandteil der Woche geworden, „Der Mittwoch ist der Tag. Da freue ich mich immer drauf und das muss sein.“ Mit der Zeit scheint der Treff für einige meiner Interviewpartner*innen mehr geworden zu sein als ein regelmäßiges Freizeitangebot. Ein*e Interviewpartner*in beschreibt, dass man bemerke, wenn jemand fehle: „Wenn einer fehlt, macht man sich viel mehr Sorgen.“ Die Beziehungen reichen damit über die gemeinsame Spielrunde hinaus. Einige berichten, dass sie sich auch außerhalb des Angebots treffen würden, andere, dass sie sich sicherer fühlen oder wissen, dass sie im Haus Menschen kennen, an die sie sich wenden können. Ein*e Besucher*in betont, dass er*sie es schön finde „in so einem Haus zu wohnen, dass man nicht nur nebeneinander wohnt.“
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Gerade im höheren Alter können Begegnungsorte weit mehr sein als Freizeitangebote. Begegnungsorte stellen eine wichtige soziale Ressource dar. Sie eröffnen Möglichkeiten, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten, neue Beziehungen entstehen zu lassen und den Alltag gemeinsam zu gestalten. Welche Bedeutung solche Orte erhalten, hängt jedoch von den individuellen Lebenssituationen und Bedürfnissen der Besucher*innen ab (vgl. Götz 2019, Rau 2025).
Auch im Begegnungszentrum zeigt sich, dass der Rummikub-Treff für die Teilnehmenden Unterschiedliches bedeutet. Für wenige steht das Spiel im Mittelpunkt, für andere Gespräche oder die regelmäßigen Begegnungen. Gerade diese Offenheit macht den Treff zu einem Ort, an dem Beziehungen auf unterschiedliche Weise gelebt und gepflegt werden können.
Einmal um den Tisch
Nachdem wir einmal um den Tisch gegangen sind, sehen wir dieselbe Spielfläche anders als zu Beginn.
Nicht das Spiel allein erzählt die Geschichte.
Erst die unterschiedlichen Perspektiven machen sichtbar, welche Bedeutung dieser Ort für die Besucher*innen haben kann.
Alle spielen Rummikub.
Doch nicht alle kommen aus demselben Grund.
Nicht alle erleben denselben Nachmittag.
Und nicht alle nehmen dasselbe mit nach Hause.
Damit bestätigt sich mein anfänglicher Eindruck, dass dieser Rummikub-Treff mehr ist als nur ein Ort des Spielens. Zwar wird jede Woche dasselbe Spiel gespielt, doch die Besucher*innen bringen ihre eigenen Erfahrungen, Erwartungen und Stimmungen mit an den Tisch. Jede Begegnung verläuft deshalb ein wenig anders und verleiht dem Nachmittag eine andere Dynamik.
Rummikub ist tatsächlich mehr als ein Spiel.
Es schafft einen gemeinsamen Rahmen, in dem Menschen ihre unterschiedlichen Erfahrungen, Erwartungen und Möglichkeiten zusammenbringen. Wie beim Legen einer Reihe entsteht auch Gemeinschaft nicht auf einmal. Sie entwickelt sich Zug für Zug, Begegnung für Begegnung – und wird erst sichtbar, wenn man den Tisch einmal aus allen Blickwinkeln betrachtet.
Bourdieu, Pierre. 1984. Die feinen Unterschiede: Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft, 3. Aufl. (Frankfurt am Main: Suhrkamp).
Caillois, Roger. 1982. Die Spiele und die Menschen: Maske und Rausch, ungekürzte Ausgabe (Frankfurt/Berlin/Wien: Ullstein).
Dippel, Anne. 2020. ‘Spiel’, in Timo Heimerdinger, und Markus Tauschek, Hrsg., Kulturtheoretisch argumentieren: Ein Arbeitsbuch (Münster: Waxmann Verlag), 467-489.
Götz, Irene, ed. 2019. Kein Ruhestand: Wie Frauen mit Altersarmut umgehen (München: Antje Kunstmann).
Rau, Alexandra. 2025. Das Affektregime weiblicher Altersarmut: Zur subjektiven Verarbeitung von Prekarität, 1. Aufl. (Frankfurt/New York: Campus Verlag).
Lemada Light Industries. o. J. Spielregeln Rummikub https://rummikub.com/wp-content/uploads/2019/12/2600-Germany.pdf [letzter Zugriff 22.7.2026].
Mein Name ist Caroline und ich studiere Kulturanthropologie. Im Rahmen eines Seminars besuchte ich den Rummikub-Treff im Begegnungszentrum des Margarete-Grundmann-Hauses. Was zunächst als Forschungsprojekt begann, wurde für mich schnell zu einer Erfahrung, die weit über das Beobachten hinausging. Ich danke allen Besucher*innen herzlich dafür, dass sie mich von Anfang an so offen aufgenommen, selbstverständlich an ihren Spielrunden teilhaben lassen und ihre Geschichten und Erfahrungen mit mir geteilt haben. Dieser Beitrag wäre ohne ihre Offenheit und ihr Vertrauen nicht möglich gewesen.
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